Hallo Besucher

JF-Arbeitskreis zur Hilfe für Betoffene
Haben Sie Erinnerungen an "Bedroom-Visitors" oder Träume von seltsamen Wesen? Besuche "Verstorbener" oder Erlebnisse mit "geisterhaften Erscheinungen"? Sind Sie betroffen vom "Abduction-Phänomen"? Mitarbeiter des JF-Arbeitskreises sind seit 25 Jahren mit dem "Besucher-Phänomen" und dessen psychologischen Hintergründen vertraut und setzen sich forschend damit auseinander.

Welche Personen stehen hinter dem JF-Arbeitskreis?

Befreundete Forscher aus Süddeutschland und Österreich, die im Juni 2013 ein gemeinsames Projekt ins Leben gerufen haben. Wir sind kein Verein, arbeiten regional (teilweise in eigener Praxis) und in Einzelfällen auch mit Organisationen zusammen. Aufgrund beruflicher Tätigkeiten haben wir uns entschieden, einzelne Namen nicht zu veröffentlichen. Ihr persönlicher Ansprechpartner stellt sich gerne bei Ihnen vor und beantwortet weitere Fragen. Wir wollen mit unseren Tätigkeiten auch die wertvolle Arbeit von Dr. Johannes Fiebag (1956-1999) würdigen und ein Stück weit fortführen.

Menschen, die in das Besucherphänomen involviert sind, unterliegen häufig zweierlei Belastungen: Zum einen werden sie in der Regel seit ihrer Kindheit mit Dingen konfrontiert, die jenseits des normalen Erfahrungshorizonts liegen, die sie nicht einordnen können und die zum Teil sogar bedrohlich auf sie wirken. Sie sind dieser fremden Macht, die von ihnen und ihrem Leben von Anfang an auf rätselhafte Weise Besitz ergriffen hat, hilflos ausgeliefert. Sie versuchen, Abwehrstrategien zu entwickeln (die aber in letzter Konsequenz keine Wirkung zeigen) oder sich mit all dem auf irgendeine Weise zu arrangieren, d.h. es in ihr Leben zu integrieren, so gut es eben geht.

Dies gelingt leider nicht immer. Denn ein weiterer bedeutender Faktor, eine weitere Belastung tritt hinzu: niemand glaubt ihnen, niemand hilft ihnen, niemand steht ihnen bei. Dies mag für viele ein noch weit größeres Problem darstellen als die Involvierung in das Besucherphänomen selbst. Während sie nämlich im Laufe ihrer Kindheit und Jugend erfahren, dass man sich mit anderen "Wehwehchen" an die Eltern, die Großeltern, an Freunde, Bekannte, Ärzte, Psychologen, Anwälte, Polizisten, Wissenschaftler wenden kann, müssen sie die häufig bittere Erkenntnis akzeptieren, dass ausgerechnet hier niemand da zu sein scheint, der ihnen auch nur ansatzweise irgendetwas raten, geschweige denn ihnen wirklich helfen kann. Die Folge davon ist, dass diese Erfahrungen verdrängt werden; jedenfalls vorläufig. Wir wissen aber aus der Psychologie, dass auch verdrängte Erfahrungen irgendwann wieder hervorbrechen und dann zu einem weit gefährlicheren Agens für die seelische Gesundheit werden können als bei einer normalen Verarbeitung zur rechten Zeit.

Dies ist natürlich ein Problem unserer Gesellschaft, das Eingriffe fremder Intelligenzen nicht akzeptiert. Daran ist nur langsam, möglicherweise über viele, viele Jahre hinweg etwas zu ändern; durch Aufklärungsarbeit, durch Diskussionen, durch immer wieder erneutes Aufmerksam machen auf die Situation jener, die von diesem Problem betroffen sind. Was aber können wir jetzt und hier tun? Wie können wir jenen helfen, denen ganz akut beigestanden werden muss?

Ich habe versucht, mit meinen Initiativen ein wenig dazu beizutragen, Ängste und Nöte Betroffener zu lindern. Dies kann und soll aber nur ein Anfang sein, nicht mehr und nicht weniger. Ich würde mich freuen, wenn andere - Betroffene und qualifizierte Nicht-Betroffene - diese Ideen in Zukunft weiter ausbauen und fortentwickeln würden. Denn über eines müssen wir uns immer im Klaren sein: wir können das Phänomen selbst nicht stoppen. Aber wir können jenen helfen, die davon in unmittelbarer Weise betroffen sind. Und dies sollte eigentlich jede Anstrengung wert sein.


Dr. Johannes Fiebag zum Besucher-Phänomen

Welchen Standpunkt hat der JF-Arbeitskreis?


An erster Stelle steht der Zeuge oder "Betroffene" mit seinen Bedürfnissen und Anliegen. Das "Besucher-Phänomen" setzt sich nach unserer Erfahrung aus mehreren Einzelphänomenen zusammen. Die Themengebiete sind vielfältig. Die Existenz solcher "Besucher" ist (wissenschaftlich) nicht bewiesen. Wir konnten allerdings immer wieder erstaunliche Erfahrungen machen. Es gibt nachvollziehbare Hinweise und Indizien. Unsere Forschungstätigkeit wird Ergebnisoffen ausgeführt und richtet sich weitgehend nach Ihren jeweiligen Ansprechpartner.

Was bietet der JF-Arbeitskreis an?

Wir bieten persönliche und telefonische Einzelgesprächssitzungen, Erinnerungshilfe, Aufarbeitung der Ereignisse, Verarbeitungshilfe, Hypnose-Regression, Erfahrungsaustausch, psychologische Beratung und Gruppentreffen an.

Wie komme ich mit dem JF-Arbeitskreis in Kontakt?

Wenn Sie sich mitteilen möchten, Hilfe und Unterstützung benötigen oder ganz einfach nochmals darüber sprechen und Ihren Fall schildern wollen und nach Menschen suchen, die gleiche Erlebnisse hatten, gleiche Erfahrungen machten, haben Sie mit uns ideale Ansprechpartner.

Anlaufstelle für Zeugen und Betroffene: [javascript protected email address]
Anlaufstelle für Forschung und Datenbank: [javascript protected email address]
Anlaufstelle für technische Fragen zur Website: [javascript protected email address]

Ihre Mail sollte Name (Nachname freiwillig), Adresse (zumindest Stadt oder Wohnbereich), Anliegen und Art des Erlebnisses enthalten. Sie können uns gerne Fallschilderungen mitsenden. Ein persönlicher Ansprechpartner setzt sich dann mit Ihnen in Verbindung. Ihre Anonymität wird gewahrt. Um Ehrlichkeit bei der Kontaktaufnahme und den Schilderungen wird ausdrücklich gebeten, da Sie von uns sehr ernst genommen werden. Im telefonischen Vorgespräch erhalten Sie weitere Information. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Unsere Empfehlung: Wesen, die es nicht geben dürfte! In seinem aktuellen Sachbuch geht der Wiener Illustrator und Buchautor Reinhard Habeck unter anderem auf das Abduction-Phänomen und Johannes Fiebag ein.